Fehlende Übersicht und Einblicke als größte Hindernisse für Marketer

Peter Desmyttere
30 November 2020
⏱ 5 min. Lesedauer

Gemeinsam mit einem Marktforschungsinstitut haben wir Marketer zu den größten Hindernissen im Hinblick auf ihre persönliche Organisation und die ihres Teams befragt. Dabei wurde deutlich, dass Marketer insbesondere mit mangelnder Übersicht und fehlenden Einblicken zu kämpfen haben. Im Speziellen vermissen Marketer den Einblick in Marketing-Prozesse und die Übersicht über den Verlauf einzelner Projekte, Aufgaben und Kampagnen.

Laut der Umfrage wissen Marketer nicht immer genau, woran ihre Kollegen gerade arbeiten und welche Aufgaben bereits erledigt sind. Dies macht eine Bestandsaufnahme der laufenden Projekte schwieriger. Und die Berichterstattung an die Geschäftsleitung oder den Kunden gestaltet sich oft als mühsame Puzzlearbeit.

Manchmal sind Marketer so auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert, dass sie die Strategie hinter dem Projekt oder sogar den zur Aufgabe gehörenden Marketingplan aus den Augen verlieren. 39 Prozent der Befragten geben zu, dass es mit ständiger Ad-hoc-Arbeit schwierig sei, proaktiv zu handeln und Marketingaktionen in ein strukturiertes Ganzes einzubetten.

Die Umfrage wurde von der belgischen Marktforschungsagentur Devroe & Partners im Auftrag von Husky Marketing Planner durchgeführt. Dafür wurden 250 Marketer in mittelgroßen und großen Unternehmen (50 bis 500 Mitarbeiter) unterschiedlicher Sektoren in Flandern und Brüssel befragt.

Hier einige interessante Schlussfolgerungen der Umfrage:

  • 78 Prozent der Marketer sind überzeugt, dass sich die heutige Arbeitsweise verbessern lässt;
  • 6 der 10 größten Hindernisse in Marketing-Abteilungen haben mit Übersicht und Einblicken zu tun;
  • 39 Prozent nennen als größtes Hindernis mangelnden Einblick in die Marketing-Prozesse;
  • 36 Prozent der Marketer geben an, die Ergebnisse kaum oder gar nicht zu messen;
  • 78 Prozent nutzen zur Verwaltung ihrer Marketingorganisation ausschließlich Excel, Word und PowerPoint.

4 von 5 unzufrieden mit heutiger Vorgehensweise

Auf die Frage, wie zufrieden sie mit der derzeitigen Arbeitsweise ihrer Marketing-Abteilung sind, gaben nur 55 Marketer die Antwort „sehr zufrieden“. Das heißt, dass 78 Prozent der Marketer sich bewusst sind – und zugeben –, dass die eigene Arbeitsweise Verbesserungspotenzial hat.

Einblicke und Übersicht als größte Herausforderungen

Wir wollten außerdem wissen, was die größten Hindernisse bei der Arbeit als Marketer sind. Schnell wurde klar, dass dies für die meisten der Befragten der Mangel an Einblick und Übersicht ist. Im Speziellen vermissen Marketer den Einblick in Marketing-Prozesse und die Übersicht über den Verlauf einzelner Projekte, Aufgaben und Kampagnen.

Nicht immer wissen sie, woran genau die Kollegen gerade arbeiten und welche Aufgaben bereits erledigt sind. Dies macht eine Bestandsaufnahme der laufenden Projekte schwieriger. Und die Berichterstattung an die Geschäftsleitung oder den Kunden gestaltet sich oft als mühsame Puzzlearbeit.

Manchmal sind Marketer so auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert, dass sie die Strategie hinter dem Projekt oder sogar den zur Aufgabe gehörenden Marketingplan aus den Augen verlieren. 39 Prozent der Befragten geben zu, dass es mit ständiger Ad-hoc-Arbeit schwierig sei, proaktiv zu handeln und Marketingaktionen in ein strukturiertes Ganzes einzubetten.
 

Größte Herausforderungen für Marketer und Marketing-Teams

Nicht messen ist nicht wissen

Ein Klischee, und doch so wahr: Messen ist Wissen. Marketing wird zunehmend wichtiger für Unternehmen, der Druck auf die Budgets steigt, weshalb es unabdingbar ist, dass man genau weiß, was funktioniert und was nicht. Und doch geben KPI, ROI und CRO vielen Marketer immer noch Rätsel auf, denn gut ein Drittel (36 Prozent) der Befragten gibt das Messen und Auswerten von Ergebnissen als wichtigen Schritt für die Zukunft an.

Das beliebteste Programm zur Verwaltung von Marketing? Excel!

Laut unserer Umfrage verwenden nur 18 Prozent der Befragten ein Projektmanagementtool. Die restlichen 205 Marketer verwalten ihre Projekte am häufigsten (58 Prozent) in Excel. Andere beliebte Lösungen sind ein CRM-System, Access, Word, PowerPoint, Papier und mündliche Kommunikation.

Besonders die hohe Nutzung von Excel überrascht, da es sich dabei um ein reines Rechenprogramm handelt. Und das ist so gar nicht dazu geeignet, Projekte und Aufgaben zu verwalten, Kampagnen zu verfolgen oder strategische Notizen zu erfassen. In einem früheren Artikel haben wir bereits die Nachteile von Excel aufgelistet und dargelegt, weshalb Marketer etwas Besseres verdienen.

Die Schlussfolgerung?

Arbeiten die 205 Marketer also allesamt planlos und unstrukturiert oder sind es vielleicht Perfektionisten, die mit ihrer Arbeit einfach nie zufrieden sind? Keineswegs. Wir glauben, dass die Unzufriedenheit und fehlende Übersicht von den Hilfsmitteln herrührt, die zur Verwaltung der Projekte eingesetzt werden.

Wer bei der täglichen Arbeit auch mal das große Ganze (d. h. die Marketingstrategie) betrachten und zwischendurch noch wissen will, welche Aufgaben die Kollegen bearbeiten, wie viel vom Budget noch übrig ist, welche Kampagnen geplant sind oder wie es um die Ergebnisse steht, der benötigt eine spezielle Software: ein Projektmanagementtool. Denn dieses bietet die Möglichkeit, um auf einen Blick den Status laufender Projekte einzusehen, Aufgaben zu verwalten, Kampagnen zu planen, Ergebnisse im Dashboard zu überwachen, das Budget zu verwalten und sämtliche Dateien mit Bezug zum jeweiligen Projekt zu sammeln.

Im Rahmen der Umfrage haben wir die wichtigsten Vorteile aufgelistet und die Marketer gebeten, einen potentiellen Mehrwert für diese zu benennen. Als größte Trümpfe erwiesen sich dabei: die Erfassung sämtlicher Marketingdaten in einer digitalen Plattform (77 Prozent), das Bestimmen und Messen von KPIs je Berichtszeitraum (77 Prozent), effizientere Meetings (65 Prozent) und Kommunikation mit Kollegen (42 Prozent), ein Kalender mit allen Kampagnen auf einen Blick (76 Prozent) und bessere Berichterstattung an die Geschäftsleitung (71 Prozent).

Doch obwohl Marketer die Vorteile eines Projektmanagementtools kennen, ist die Integration eines solchen Tools in die tägliche Arbeit für sie nicht immer selbstverständlich. Denn viele fürchten, die Implementierung sei zeitintensiv, komplex und teuer.

Wie kann ein Marketing-Kalender-Tool zur Lösung dieser Probleme beitragen?

Mit Husky möchten wir ein Marketing-Kalender-Tool anbieten, das viele der oben beschriebenen Hindernisse für Marketer und Marketing-Teams beseitigt. Husky ist eine bessere Alternative zu Excel, da es eine zentrale Planung ermöglicht. Jeder Marketer im Team kann digital in unserem Marketing-Kalender die eigenen Aktionen planen, die Aktionen oder Kampagnen von Kollegen sehen und hat außerdem Zugriff auf das große Gesamtbild, das heißt die Planung von Aktionen und Kampagnen.

Damit bietet Husky sofort eine Lösung für den fehlenden Einblick in Marketingprozesse, um proaktiv handeln zu können, für fehlende Einblicke in den Stand der Dinge und für die mangelnde Übersicht über laufende Projekte sowie die Übersicht, wer woran arbeitet. Husky zentralisiert in einer einzigen Digitalplattform die gesamte Planung bzw. den Kalender aller Aktionen und Kampagnen: Kein anderes Organisations- oder Planungstool schafft einen vergleichbaren Einblick in die Marketingprozesse oder ist eine bessere Alternative für den üblichen Flickenteppich aus Excel-Tabellen. Mit der internen Chat-Funktion von Husky können Kollegen zudem Kommentare zu Planungselementen machen und Diskussionen anzetteln. So verstopfen täglich weniger E-Mails Ihr Postfach.

Husky bietet ferner eine Lösung für die Verwaltung unterschiedlicher Aufgaben, da sich in Husky jede Marketingaufgabe direkt dem jeweiligen Kontext im Marketingkalender bzw. der Marketingplanung zuordnen lässt. Die Aufgaben- und Marketingplanung sind eng miteinander verknüpft, was Übersicht und Einblick sehr zugute kommt. Und schließlich lassen sich aus dem Marketingkalender verschiedene Berichte erstellen, was die Berichterstattung an die Geschäftsleitung schneller und professioneller machen kann.

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